Verlauf des Programms

Phasen des Programms

Das Programm beginnt mit dem Wintersemester, in dem wöchentlich 2 Stunden Bulgarisch und 2 Stunden bulgarische Landeskunde unterrichtet werden. In dieser Phase werden den Lernenden sowohl allgemeine Kenntnisse über Bulgarien, die bulgarische Kultur, Geschichte, Geografie u. a., als auch gründliche Kenntnisse der bulgarischen Sprache vermittelt. Nach dieser Phase sollen die Teilnehmenden sich mit grundlegenden Fakten Bulgariens auskennen und sich auf Bulgarisch vorstellen können.

In der vorlesungsfreien Zeit folgt die Phase 2 – ein Intensivsprachkurs im März, in dem die Teilnehmenden innerhalb von zwei Wochen direkt ins Wasser springen und weiter intensiv die bulgarische Sprache lernen können. Der Kurs umfasst 6 Stunden pro Tag, von denen 4 Unterrichtsstunden vormittags stattfinden und noch 2 Stunden am Nachmittag für Übungen vorgesehen sind.

 Phase 3 findet wieder in der Semesterzeit statt. In dieser Phase des Bulgaricums werden die Kenntnisse der bulgarischen Sprache und Kultur weiterentwickelt. Nach dieser Phase folgt der Sommerkurs in Sofia, Bulgarien (Phase 4).

Phase 4 ist ein Sommerkurs an der Sofioter Universität. Der Kurs dauert drei Wochen und gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Kenntnisse vor Ort direkt mit Muttersprachlern zu üben, zu festigen und weiterzuentwickeln. Im Rahmen des Kurses sind üblicherweise auch Exkursionen geplant. So können die Teilnehmenden verschiedene Sehenswürdigkeiten Bulgariens wie die Kirche von Bojana, das Kloster Rila in der Nähe von Sofia, Veliko Tarnovo – eine der früheren Hauptstädte Bulgariens – oder Plovdiv, die Kulturhauptstadt Europas 2019, besichtigen. 

Nach dem Sommer folgt wieder in der vorlesungsfreien Zeit im September die letzte Phase (5) des Bulgaricums – der zweite Intensivsprachkurs, dessen Ziel ist, dass die Lernenden innerhalb von zwei Wochen alles, was sie bisher an Wissen erworben haben, vertiefen. Dann findet auch die Abschlussprüfung für das Bulgaricum-Zertifikat statt. 

Das Bulgaricum eröffnet den Blick auf einen Teil Europas, der zu wenig bekannt ist. Es macht vertraut mit der kyrillischen Schrift, die u.a. auch in Serbien, der Ukraine und Russland verwendet wird, es macht vertraut mit einer orthodox geprägten Kultur, und es ist ein idealer Einstieg, um weitere slavische Sprachen zu erlernen. Darum: nehmt teil am Bulgaricum und lernt ein weitgehend unbekanntes Europa kennen!