Homburger Kolloquium
am 25. und 26. Juni 2025
Wir freuen uns Sie auch in diesem Jahr wieder zu einem abwechslungsreichen Programm mit Experten aus der versuchstierkundlichen Forschung an unserem Standort in Homburg einladen zu dürfen.
Mitglieder des Tierschutzausschusses der UdS sowie der Tierversuchskommission des Saarlands bitte vor der Anmeldung die Tierschutzbeauftragte kontaktieren.
Programm:
Mittwoch, 25.06.2025
Vorträge von 10:00 – 17:00 Uhr
- Aktuelles aus dem BMEL >>> Marie-Luise von Brühl
- Mögliche Auswirkungen der Reduktion von Tierversuchen auf den Forschungsstandort Deutschland >>> Dr. Philipp Schwedhelm
- 3R – Fokus Refinement >>> Prof. Dr. Stephanie Krämer
- Auslobung des Forschungspreises „Alternativen zu Tierversuchen“ 2026 >>> MUKMAV / MFW
- 3 Kurzvorträge mit Themen aus aktuellen Forschungsprojekten der UdS – Universität des Saarlandes
- Handling >>> Anne Schlutt
- Die geriatrische Maus >>> Prof. Dr. Jan Baumgart
- Der Nacktmull - und was das mit Tierpflegern zu tun hat >>> Paul Friedemann Pohlig
- Come Together
Donnerstag, 26.06.2025
Vorträge von 08:30 – 11:00 Uhr
- Culture of Care >>> Dr. Fabienne Ferrara
- Belastungsbeurteilung >>> Dr. Caroline Johner
- Zuchtplanung >>> Prof. Dr. Johannes Schenkel
Workshops von 11:00 - 13:00 Uhr (nur Präsenz, keine Online-Übertragung)
- Workshop Culture of Care - Tierpflegende im Fokus
Eine gelebte Culture of Care (CoC) bedeutet, Verantwortung und Fürsorge für unsere Tiere von ihrem ersten bis zu ihrem letzten Lebenstag zu übernehmen. Wenn wir diesen Begriff wirklich verstehen, erkennen wir, dass Tierpflegende das Rückgrat der CoC und der Forschung sind. Dieses Bewusstsein sollte sich nicht nur in Worten, sondern auch in der Praxis widerspiegeln. Der Workshop bietet Tierpflegenden durch interaktive Methoden (Resilienztraining/Coaching) gezielte Unterstützung, um ihr Selbstbild im Rahmen der Culture of Care zu stärken. Zudem gibt es ausreichend Raum für Erfahrungsaustausch und Diskussionen.
Leitung: Dr. Fabienne Ferrara
- Workshop Belastungsbeurteilung
Die Durchführung einer Belastungseinschätzung kann eine große Herausforderung darstellen. Das in diesem Workshop verwendete Tiermodell basiert auf einer häufig verwendeten Tierart (Maus), die in wissenschaftlichen Verfahren eingesetzt wird, und befasst sich mit dem Prozess der Schweregradklassifizierung sowohl prospektiv als auch nach Abschluss der Studie.
Leitung: Dr. Caroline Johner
- Workshop Zuchtplanung
Bei der Zucht von Mutanten für tierexperimentelle Zwecke fallen zwangsläufig nach den Mendelschen Regeln Tiere an, die einen für den Versuchszweck unbrauchbaren Genotyp haben. Mit geeigneten, züchterischen Planungen und Maßnahmen lässt sich die Zahl dieser „Überschusstiere“ verringern, aber natürlich nicht ganz vermeiden. In diesem Workshop werden die für diese Problematik relevanten Parameter besprochen und eine Optimierung der Zuchtstrategien gezeigt.
Leitung: Prof. Dr. Johannes Schenkel
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Tierschutzbeauftragte
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Tierversuche
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Tierschutzausschuss
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Replace, Reduce, Refine,...
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